Close-up of a tailor
Terminologie & Handwerk

Was ist Bespoke?

Definition des echten Maßschneiderhandwerks. Abgrenzung zwischen industrieller Maßkonfektion und individueller Einzelanfertigung.

Der individuelle Papierschnitt.

Im Gegensatz zur Maßkonfektion (Made-to-Measure), bei der bestehende Grundmuster lediglich angepasst werden, beginnt Bespoke mit einem leeren Blatt Papier. Für jeden Kunden wird ein vollständig eigener Schnitt basierend auf über 30 Körpermaßen und anatomischen Besonderheiten wie Schulterneigung oder Haltung erstellt.

Dieser Prozess eliminiert Kompromisse in der Passform. Jedes Bauteil des Anzugs wird exklusiv für die spezifische Physis des Trägers konstruiert und nach der ersten Anprobe manuell korrigiert.

Handarbeit als Standard.

Ein Bespoke-Anzug fordert zwischen 50 und 80 Stunden reine Arbeitszeit. Wesentliche Komponenten wie die pikierte Einlage, die Knopflöcher und die Kantenriegel werden ausschließlich von Hand genäht. Dies gewährleistet eine Flexibilität und Langlebigkeit, die durch maschinelle Fertigung nicht erreicht werden kann. Lesen Sie mehr über die Innenverarbeitung.

01

Full Canvas

Die lose verarbeitete Rosshaareinlage erstreckt sich über die gesamte Front. Sie passt sich durch Körperwärme über Zeit perfekt an die Kontur des Trägers an und sorgt für natürliche Revers-Rollungen.

Schnittentwicklung
02

Hand-Cut

Der Zuschnitt erfolgt manuell mit der Schere direkt im Atelier. Musterverläufe bei Karos oder Streifen werden an den Nahtstellen millimetergenau aufeinander abgestimmt, was bei industrieller Fertigung unmöglich ist.

Tuchauswahl
5000+
Handstiche pro Sakko
3
Zwischenanproben
100%
Individueller Schnitt

Nächster Schritt: Der Anproben-Ablauf

Erfahren Sie, wie die Transformation vom Tuch zum fertigen Kleidungsstück in mehreren Etappen erfolgt.

Anproben-Guide lesen

Frische Inhalte per E-Mail

Neue Anleitungen und Nachrichten direkt an Ihre E-Mail.